Ergänzende Therapien
Amerikanische Chiropraktik
Die Amerikanische Chiropraktik nimmt Einfluss auf den ganzen Körper. Vor allem in der Wirbelsäule treten laut der Amerikanischen Chiropraktik Subluxationen auf. Dies erkennen Sie beispielsweise an einem „eingeklemmten Nerven“. Über spezielle Techniken der Amerikanischen Chiropraktik kann die Subluxation wieder gelöst werden. Dadurch können Sie sich freier bewegen. Auch Ihr Nervensystem, für welches die Wirbelsäule eine anatomische Engstelle ist, kann in vielen Fällen die Reize aus der Peripherie wieder besser zum Gehirn und wieder zurück zum Organ leiten. Die sanfte Behandlung durch die Amerikanische Chiropraktik sorgt oftmals einerseits für eine bessere Beweglichkeit Ihres Rückens und andererseits optimiert sie die nervale Versorgung der einzelnen Organe.
Ohrakupunktur
Ergänzend zur osteopathischen Behandlung stimuliere ich gegebenenfalls den Körper durch Ohrakupunktur. Akute und chronische Schmerzen, Migräne, funktionelle Störungen der Organe, Suchtverhalten, Heuschnupfen, Epicondylitis, Schlafstörungen und rheumatischen Beschwerden sind Indikationen für eine Ohrakupunktur-Behandlung.
Eine Anerkennung der Ohrakupunktur durch die Schulmedizin steht zur Zeit noch aus.
Dry Needling
Bei Dry Needling können myofasziale Schmerzen therapiert werden. Dafür werden Trigger Punkte in der Muskulatur mit der Akupunkturnadel behandelt.
Auch diese Therapieform wird zur Zeit von der schulmedizinischen Wissenschaft nicht anerkannt.
Bioresonanztherapie
Die Bioresonanzmethode ist Teil der alternativen Therapie. Das Bicom-Gerät (www.regumed.de) kann auf energetischer bzw magnetischer Ebene wirken und zählt zu den biophysikalischen Verfahren. Es liegen langjährige Therapieerfolge bei Allergien vor (www.bioresonanzinfo.de), die vom Oberlandesgericht München 2009 anerkannt wurden. Trotz weiterer Studien zu Allergien und anderen Krankheiten ist diese Methode von der schulmedizinischen Wissenschaft nicht anerkannt. Die Behandlung ist schmerzfrei und eignet sich für Kinder und Erwachsene.
Traumatherapie & EMDR
Körperliche Beschwerden können auch eine Folge von psychologisch nicht sinnvoll verarbeiteten Traumata (zB Posttraumatische Belastungsstörung, kurz PTBS) oder ähnlichem sein. Ich denke, dass sogar meistens die Psyche mitverantwortlich für ein körperliches Leiden ist. Es ist weniger wichtig, wie groß die Belastung gewesen ist, denn sie war nicht in Ordnung. Die massive Ausschüttung von Stresshormonen (Cortisol) während des Taumas kann die normale Verarbeitung vom Erlebten im Gehirn beeinträchtigen. Traumatisierungen können laut des Psychiaters Jochen Peichel in zwei Bereiche eingeteilt werden: big und small T (Trauma). Zu den big T können schwere Vernachläßigung, Gewalterfahrungen und sexuelle Übergriffe gezählt werden. Zu den small T zählen verbal missbräuchliche Situationen und nörgelnde Kritik, entwertende Blicke und Ausgrenzung, aber auch als Folge der teils heftigen Dysharmonien der Eltern untereinander mit den Versuchen, diese zu versöhnen. Erinnerungslücken sowie Flashbacks entstehen und kosten uns heute viel Kraft, da wir sie nicht einordnen können. Traumata können in Selbstanteilen verpackt und abgespalten (dissoziiert) werden.
Die meisten Menschen haben viele Selbstanteile, und alle wollen integriert, also beachtet werden, auch die von damals. Gewisse Anteile unterdrückt zu halten, kostet uns viel Energie. Durch die Therapie steht diese Energie danach für die Genesung, beispielsweise der Rückenschmerzen, wieder zur Verfügung. Wir transformieren uns damit auf ein höheres Level.
Neben der Klärung der persönlichen Ressourcen und der behutsamen Betrachtung desTraumas wende ich die Methode EMDR (Eye Movement Desensitisation and Reprocessing) an. Diese stammt aus der kognitiven Verhaltenstherapie und ist von der WHO seit 2013 anerkannt. Die bewusst herbeigeführte Augenbewegung hilft, nicht verarbeitete Erlebnisse besser zu integrieren.
Wünschen Sie eine osteopathische Behandlung mit Fokus auf Psychosomatik, dann nehmen Sie einfach Kontakt zu mir auf.
Neuraltherapie
Es handelt sich um eine Reiz- und Regulationstherapie. Das heißt, durch die Injektion von Procain wird ein Reiz im Gewebe gesetzt. Procain ist ein synthetisch hergestelltes Lokalanästhetikum, es ist effektiv in der Wirksamkeit und risikoarm betreffend der Nebenwirkungen. Es reguliert die Zellmembran, die umliegende Lymphflüssigkeit und unterbricht vorübergehend die Schmerzwahrnehmung. Dadurch kann sich das Gewebe besser entspannen und regenerieren. Muskelhartspann, entzündete Gewebe, das Schmerzgedächtnis und empfindsame Narben können positiv beeinflusst werden.
Kontraindikationen sind Allergien auf Procain, Sulfonamiden oder Benzoesäure (Inhaltsstoffe von ©Hewedolor Procain2%) oder bei einem Mangel an Körpereigener Pseudocholinesterase. Es wird i.c. verabreicht.
Ich biete Neuraltherapie unterstützend und nach Bedarf bei der osteopathischen Behandlung an. Es entsteht ein kleiner Aufpreis für Material etc.
Musikertherapie
Mithilfe der osteopathischen Therapie kann ich Sie ganz individuell behandeln. Über gezielte Griffe löse ich die Dysfunktionen auf unterschiedlichen Ebenen, sodass es Ihrem Körper wieder leichter fällt, sich selber zu regulieren. Die unterschiedlichen Rhythmen im Körper, wie beispielsweise der Herz-, Atem- und Verdauungsrhythmus, kommen vielfach wieder in Harmonie.
Ich bin durch die "Hochschule für Musik Hans Eisler Berlin/Universität der Künste" in "Musikphysiologie im künstlerischen Alltag" zertifiziert.
Auch für die Musikertherapie gilt, dass der komplementärmedizinische Ansatz der Osteopathie in Deutschland noch nicht von der Schulmedizin vollständig anerkannt ist.
Sivananda Yoga
Ich habe meine Yogalehrer-Ausbildung bei Sivananda Yoga Vedanta in Indien ( Rhanikhet / Himalaya) absolviert, bin "advanced Yoga Teacher" und lasse dieses Wissen und die Erfahrungen aus meiner täglichen Yogapraxis in meine allgemeine Therapie einfliessen. In regelmässigen Abständen organisiere ich von den gesetzlichen Krankenkassen bezuschusste Yogapräventionskurse im Physio-Therapiezentrum in der Werbellinstr. 42, 12053 Berlin-Neukölln: https://www.physio-therapiezentrum.de/ (Buslinie 104).
Yoga ist eine fernöstliche alternative Behandlungsform, die mehr vermittelt als medizinische Inhgalte. Eine Überprüfung der durch Yoga möglichen Linderung von Beschwerden im westlichen schulmedizinischen Sinne hat praktisch noch nicht stattgefunden.
Atemtherapie
Philosophische Frage zur Atemtherapie
Mir wurde mal die Frage gestellt: „Was verbindet die Seele mit dem Körper?“ Die Antwort: „Der Atem!“
Luftnot
Wenn Sie bemerken, dass Sie nicht mehr gut atmen können, schnell außer Atem sind oder in Luftnot geraten, dann kann es - ergänzend zum Lungenfacharzt - sehr hilfreich sein, sich osteopathisch behandeln zu lassen.
Asthma bronchiale/COPD
Einschränkungen der Atmung können unterschiedliche Ursachen haben, wie zum Beispiel das allergische und nichtallergische Asthma bronchiale, Entzündungen wie die COPD, aber auch Veränderungen im Gewebe (z.B. Emphysem). Je nach Stadium der Krankheit können sich die Symptome als leichte Kurzatmigkeit bis hin zu schwerer Atemnot äußern. Entsprechend verstärken sich auch hier die physischen und psychischen Belastungen. Daraus resultiert oft ein veränderter Atemrhythmus und die Muskulatur wird entsprechend einseitig fehlbelastet.
Osteopathie/Yoga
Diese Spannungsunterschiede, die durch die Fehlbelastung entstanden sind, kann ich durch osteopathische und physiotherapeutische Techniken und gezielte Atemübungen (auch aus dem Yoga) ausgleichend, entspannend und kräftigend beeinflussen.
Taping
Taping kann in der Schmerzlinderung angewendet werden, ist aber nachhaltig besonders effektiv in Verbindung mit einer osteopathischen Behandlung.
Bei dieser noch recht jungen Therapieform ist eine Beurteilung durch die Schulmedizin noch nicht erfolgt, wobei ohnehin die Auffassungen zum Krankheitsgeschehen sehr differieren. Wir ordnen das Taping, vor allem das Kinesio-Taping den komplementärmedizinischen Verfahren zu.
